Warum man Konflikte nicht verschleppen sollte

Die Bereitschaft, einen Konflikt weiterhin zu erdulden, hat irgendwann ein Ende. Hinweise liefern z.B. Bemerkungen wie „Dann suche ich mir halt etwas Neues“. Jetzt ist es bereits fünf vor zwölf.

 

Noch ein internes Gespräch, noch ein zeitlicher Aufschub ..., um vermeintlich Kosten zu sparen, führen bei den Beteiligten zu Resignation und innerer Kündigung. Oder zum nächsten Schritt – der Bewerbung und dem Weggang.

 

Und so kommt ein Prozess in Gange, den der Arbeitgeber so eigentlich gar nicht wollte. Gerade bei Stellen, die nicht einfach nachzubesetzen sind.

 

Weiterhin wird dem verbleibenden Team signalisiert: Wir nehmen Dein Anliegen nicht ernst, solltest Du einmal selbst in diese missliche Lage geraten.

 

Fazit: . Irgendwann läuft die Sache aus dem Ruder und ist nicht mehr steuerbar. Konflikte lassen sich intern nur schwer befrieden, da alle „Teil des Systems“ sind und ihre ureigensten Interessen und Bedürfnisse haben. Halbherzige „Lösungen“ zahlen sich in der Regel nicht aus.

 

Mediation ist ein Prozess, der Klarheit schafft.

 

Herzlichst

 

Ihre Elisabeth Namiri